Maria-Theresia-Klinik: Newsdetails
Oberärztin Dr. Diane Bettzüche, die ABS-beauftragte Ärztin der Maria-Theresia-Klinik, überprüft mit ihrem Kollegen Dott. Klaus Beck die Antibiotikagabe bei einem Patienten.

Eine Beauftragte für den klugen Einsatz von Antibiotika

Oberärztin Dr. med. Diane Bettzüche ist in der Maria-Theresia-Klinik dafür zuständig, die Prozesse um die Antibiotikagabe zu optimieren.

Antibiotika gehören in der stationären Patientenversorgung zu den am häufigsten eingesetzten Medikamenten. Gleichzeitig hat in den vergangenen Jahren das Vorkommen von multiresistenten Erregern (Keime, die nicht mehr auf die üblichen Antibiotika empfindlich reagieren) zugenommen. Daher gehört ein kluger Einsatz von Antibiotika zu den Qualitätsmerkmalen eines Krankenhauses.

Die Maria-Theresia-Klinik hat die Herausforderung angenommen, Prozesse im Zusammenhang mit der Antibiotikagabe zu optimieren, und hat dieses Thema – in der Fachwelt „Antibiotic Stewardship“ (ABS) genannt – im Haus fest installiert. Besonders in dieses Thema eingearbeitet hat sich Anästhesie-Oberärztin Dr. med. Diane Bettzüche. Sie hat sich entsprechend weitergebildet und ist seit kurzem die ABS-beauftragte Ärztin der Maria-Theresia-Klinik. Bei ihr laufen die Fäden in Sachen klugem Einsatz von Antibiotika zusammen. Mit ihr können sich ihre ärztlichen Kollegen beraten, wenn es um die Verschreibung von Antibiotika geht.

Ein wichtiges Instrument ihrer Arbeit ist die wöchentliche Antibiotika-Visite am Donnerstagnachmittag, bei der jeweils alle Patienten besprochen werden.

 

 

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