Maria-Theresia-Klinik: Newsdetails
Bei der Verabschiedung (v.l.) Hausoberin Schwester M. Imelda Hillmeier, Chefarzt Dr. Karl-Heinz Pöllmann, Generaloberin Schwester Rosa Maria Dick, Generalökonom Claus Peter Scheucher und Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Dr. Tomas F. Hoffmann
Mit einem Ratespiel musste sich Chefarzt Dr. Karl-Heinz Pöllmann das Abschiedsgeschenk seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erst verdienen.
Der Chor der Maria-Theresia-Klinik sang dem scheidenden Chefarzt ein Abschiedsständchen.

Chefarzt Dr. Pöllmann in den Ruhestand verabschiedet

Er leitete in der Maria-Theresia-Klinik 27 Jahre die Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin

27 Jahre lang leitete Chefarzt Dr. med. Karl-Heinz Pöllmann die Anästhesie in der Maria-Theresia-Klinik. Jetzt haben ihn Kollegen, Mitarbeiter, Ordensschwestern und Weggefährten in den Ruhestand verabschiedet und wünschten ihm alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.

Von der Kongregation der Barmherzigen Schwestern bedankten sich Generalökonom Claus Peter Scheucher und Generaloberin Schwester Rosa Maria Dick für das Wirken des scheidenden Chefarzts zum Wohle der Patienten. Als Anästhesist habe Dr. Pöllmann stets im Hintergrund gewirkt, aber ohne diese Fachrichtung laufe nichts in einer chirurgischen Klinik. Als Abschiedsgeschenk übereichten sie ihm eine Marienfigur.

Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Dr. med. Tomas F. Hoffmann bezeichnete seinen Chefarzt-Kollegen Pöllmann als „menschlich und medizinisch herausragende Persönlichkeit“ und brachte seinen beruflichen Werdegang in Erinnerung. Dr. Pöllmann hat nach dem Abitur zunächst Maschinenbau studiert und kurze Zeit auch als Ingenieur gearbeitet. Weil die berufliche Erfüllung jedoch ausblieb, ließ er sich trotz bereits gegründeter Familie auf das Wagnis eines Medizinstudiums ein. Als Facharzt für Anästhesie landete er schließlich 1990 in der Maria-Theresia-Klinik, wo man nach einem Jahr so viel Vertrauen in ihn setzte, dass man ihn zum Chefarzt berief, nachdem die damalige Abteilungsleiterin in den Ruhestand gegangenen war.

Unter Pöllmanns Leitung hat die Maria-Theresia-Klinik erstmals Verfahren der Regionalanästhesie eingeführt. Dr. Pöllmann war stets eine Versorgung auf höchstem medizinischem Niveau wichtig. Dies äußert sich z.B. darin, dass in seiner Abteilung ausnahmslos Anästhesie-Fachärzte tätig sind. „Wir sind ihm zu großem Dank verpflichtet, Dank für viele Jahre gemeinsames Arbeiten,“ sagte Hoffmann.

„Die Maria-Theresia-Klinik ist mir ans Herz gewachsen,“ erklärte daraufhin der scheidende Chefarzt. „Sie ist mir zur zweiten Heimat geworden und ich bin immer gerne hierher gefahren.“ Ihm sei stets ein gutes Miteinander wichtig und ein gutes Miteinander wünschte er auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Zukunft.

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