Maria-Theresia-Klinik: Schilddrüsenchirurgie

Schilddrüsenchirurgie und Nebenschilddrüsenchirurgie

Bei vielen Erkrankungen der Schilddrüse und der Nebenschilddrüse ist eine Operation unumgänglich. Die Entscheidung dafür, ob ein chirurgischer Eingriff die einzige Möglichkeit zur Behandlung ist oder ob es Alternativen gibt, muss immer individuell zusammen mit den behandelnden Ärzten getroffen werden. Häufig ist das bereits im Vorfeld der geplanten Operation erfolgt, und Ihr Nuklearmediziner oder Hausarzt hat bereits alles mit Ihnen besprochen.

Sollten dennoch Fragen offen bleiben, ist ein Vorgespräch bei uns natürlich jederzeit möglich. Vereinbaren Sie einfach einen Termin.

 

Schilddrüsenoperationen sind ein Schwerpunkt unserer Klinik

Schilddrüsenoperationen sind in der Maria-Theresia-Klinik sehr häufige Operationen. Die aktuellen Fallzahlen können sie dem jeweils aktuellen Jahresbericht entnehmen. Die Klinik ist ein zertifiziertes Kompetenzzentrum für Schilddrüsen und Nebenschilddrüsenchirurgie.

Die häufigsten Gründe für eine Schilddrüsenoperation sind knotige Veränderungen, Tumoren oder eine Schilddrüsenüberfunktion. Bei den Nebenschilddrüsen ist der häufigste Grund die Nebenschilddrüsenüberfunktion, der Hyperparathyreoidismus.

Schilddrüsenoperationen sind keine belastenden Operationen. Da das Organ direkt unter der Haut bzw. nur durch eine dünne Muskulatur bedeckt liegt, halten sich die postoperativen Schmerzen gering. Als Schmerzmittel reicht meist ein mildes Analgetikum wie Ibuprofen oder Novalgin aus. Die Beweglichkeit des Halses ist in den ersten Tagen, auch durch den Verband, etwas eingeschränkt. Sie können aber noch am OP-Tag das Bett verlassen, eine Bettlägrigkeit besteht nicht.

 

Ablauf einer Schilddrüsenoperation

Üblicherweise erfolgt die stationäre Aufnahme am Tag vor der Operation. Bringen Sie bitte alle Untersuchungen der Schilddrüse und die vorab nötige Stimmbanduntersuchung vom HNO-Arzt, aber auch andere, narkoserelevante Befunde wie z.B. kardiologische Befunde mit zur Aufnahme.

Am Aufnahmetag ergänzen wir noch fehlende Befunde, führen immer nochmals eine Schilddrüsensonographie durch und besprechen mit Ihnen die Operation und die nötige Narkose im Detail. Sie lernen dabei auch Ihren Operateur kennen.

In diesen Gesprächen müssen auch mögliche Komplikationen der Schilddrüsenchirurgie zur Sprache kommen. Aufgrund unserer hohen Qualität und unserer langjährigen Erfahrung sind Komplikationen bei uns äußerst selten. Als ausgewiesenes "Kompetenzzentrum für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie" weisen wir dies regelmäßig bei Rezertifizierungen nach.

Nach der Schilddrüsenoperation kommen Sie etwa 2 bis 3 Stunden zur Überwachung in den Aufwachraum, später dann wieder in Ihr Zimmer. Sobald Sie richtig wach sind, wird der Operateur mit Ihnen die Operation und das Ergebnis der eventuell veranlassten Schnelluntersuchung besprechen.

Der erste Verbandswechsel erfolgt in der Regel nach 48 Stunden. Dann werden auch die Drainagen entfernt, sofern sie überhaupt nötig waren und eingelegt wurden. Die Entlassung ist meist für den zweiten oder dritten Tag nach der Operation vorgesehen.