Maria-Theresia-Klinik: Anästhestie/Intensivmedizin

Abteilung für Anästhesie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie

Chefarzt:

Dr. med. Karl-Heinz Pöllmann

Tel.:

089/7207-0

Fax:

Fax:

089/7207-392

Sprechzeiten: 

nach Vereinbarung

Oberärzte:

Dott./Univ. Florenz Klaus Beck
Dr. med. Stephan Bauer
Dr. med. Diane Bettzüche
Dr. med. Beate Schöllhorn
Dr. med. Bernd Spannagl
Dr. med. Birgitta Vorhammer

Fachärztin für Anästhesie und Intensivmedizin:

Dr. med. Ines Finkelmeyer

Dr. med. Ines Finkelmeyer

Chefarzt Dr. med. Karl-Heinz Pöllmann

Einsatz aller modernen Anästhesieverfahren
Die Abteilung versorgt alle stationären und ambulanten Patienten unserer Klinik vor, während und nach der Operation. Unser Team besteht durchwegs aus langjährigen, erfahrenen und kompetenten Fachärzten und Pflegefachkräften. Sie gewährleisten einen optimalen perioperativen, anästhesiologischen Verlauf unserer Patienten, auch von Hochrisikopatienten. Unterstützt wird dies durch eine moderne apparative Ausstattung und durch die Anwendung von neuen Anästhesietechniken.
Es werden pro Jahr parallel an drei OP-Tischen über 3.000 Narkosen durchgeführt (Allgemeinchirurgie, Proktologie, Gefäßchirurgie und ästhetische Chirurgie). Wir setzen für eine optimale Narkose – je nach Eingriff und Zustand des Patienten – alle modernen Verfahren der Allgemeinanästhesie und/oder der Regionalanästhesie ein.
Am Tag vor der geplanten Operation oder schon früher wird ein Aufklärungsgespräch über das geplante und auch geeignete Narkoseverfahren mit dem Patienten geführt. Dabei wird auch die intraoperativ begonnene und weitere postoperative Schmerztherapie besprochen.
Die ersten Stunden nach einer Operation mit Narkose verbringen alle Patienten auf einer eigenen Aufwachstation (insgesamt sechs Betten). Größere Eingriffe oder schwere Vorerkrankungen können eine Behandlung auf der operativen Intensivstation erfordern (vier Betten mit zwei Beatmungsplätzen). Das Team aus Ärzten und Intensivpflegepersonal betreut rund um die Uhr die schwerkranken Patienten.Neben der apparativen Technik legen wir großen Wert auf die menschliche Zuwendung zu den Patienten und ihren Angehörigen.
Eine abgestimmte Schmerztherapie nach einer Operation ist für uns selbstverständlich. Schon beim Aufklärungsgespräch wird auf die Wichtigkeit einer adäquaten postoperativen Schmerzreduktion hingewiesen. Alle Patienten auf der Wach-/Intensivstation werden individuell schmerztherapeutisch behandelt. Bei Verlegung auf die Normalstation wird das Schmerzschema – wenn notwendig – fortgeführt (Schmerzmessung). 

Anästhesie
Unsere Narkosen sind überwiegend Allgemeinanästhesien (Vollnarkose), entweder als Inhalationsnarkose oder als total intravenöse Narkose. Die Sauerstoffversorgung erfolgt je nach OP-Art und Länge entweder über einen Tubus (Beatmungsschlauch) oder über eine Larynxmaske (Kehlkopfmaske). Bei Patienten mit erschwerter Intubation (z.B. große Schilddrüse) stehen uns entsprechende Hilfsmittel zur Verfügung (spezielle Larynxmaske, Videolaryngoskop, Fiberbronchoskop). Große Baucheingriffe erfolgen im Regelfall als Kombination einer Vollnarkose mit rückenmarksnaher Leitungsanästhesie (Periduralanästhesie).
Zur Durchführung und Überwachung der Narkosen stehen an allen Arbeitsplätzen Anästhesiegeräte und Überwachungsmonitore der neuesten Generation zur Verfügung (Blutdruck, Herzrhythmus, Sauerstoffsättigung im Blut, CO2-Stoffwechsel, Muskelfunktion, Narkosetiefe). Vor Verlegung auf Normalstation werden leichte und mittelschwer erkrankte Patienten auf unserer Wachstation betreut.

Operative Intensivstation
Größere operative Eingriffe erfordern besonders bei schwerkranken Patienten eine intensive pflegerische und ärztliche Behandlung.Auf unserer anästhesiologisch geführten Intensivstation wird in Zusammenarbeit mit den chirurgischen Kollegen eine maximale Therapie des einzelnen Patienten ermöglicht. Es stehen dazu zwei Einzelboxen und ein Zweibettzimmer zur Verfügung. Hier kommen Spezialverfahren wie künstliche Beatmung und dilatative Tracheostomaanlage zum Einsatz, ebenso sind differenzierte Messungen der Herz- und Kreislauffunktion über PICCO-System möglich. Es erfolgt eine genaue und lückenlose Überwachung aller Körper- und Organfunktionen. Labor- und Röntgenuntersuchungen stehen rund um die Uhr zur Verfügung. Wir versorgen jährlich ca. 300 schwerkranke Patienten auf unserer Intensivstation mit ca. 2.500 Beatmungsstunden.

Schmerztherapie
Es gehört zu unserem Selbstverständnis, allen Patienten postoperativ eine hochwertige Schmerztherapie anzubieten. Moderne schmerztherapeutische Konzepte sind ein wesentlicher Bestandteil. Neben der konventionellen Verabreichung von Schmerzmedikamenten (oral, sublingual, subcutan) wenden wir auch Patienten-kontrollierte Schmerzsteuerung mittels Schmerzpumpen (PCA) intravenös an oder so genannte Periduralkatheter, über die Schmerzmedikamente mittels Pumpen in die Nähe der Schmerznerven gelangen (PCEA). Eine standardisierte Schmerzmessung erfolgt in regelmäßigen Abständen. Auch Patienten auf der Normalstation partizipieren selbstverständlich von diesem Schmerzkonzept.