Maria-Theresia-Klinik: Unser Profil

Unser Profil

"Caritati" und "Veritati" - der Nächstenliebe und der Wahrheit

In die Frontseite der Maria-Theresia-Klinik sind die beiden lateinischen Worte "Caritati" und "Veritati" (der Nächstenliebe und der Wahrheit) eingemeißelt. Diese beiden Worte drücken die Philosophie unseres Hauses sehr gut aus: Eine strenge, wissenschaftliche Berufsauffassung verbunden mit christlicher Nächstenliebe gehören seit ihrer Gründung (1930) zur Kultur der Klinik. Unter den zahlreichen Münchner Krankenhäusern hat die Maria-Theresia-Klinik einen besonderen Stil und eine spezielle Verpflichtung all denen gegenüber, die ihm und den hier arbeitenden Menschen vertrauen und ihre Hoffnung auf sie setzen.

Die Maria-Theresia-Klinik befindet sich in der Trägerschaft der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul und ist deshalb stark vom vinzentinischen Geist geprägt. Vinzenz von Paul, der Ordenspatron der Barmherzigen Schwestern, betrachtete das Evangelium unter einem spezifischen Blickwinkel: Er sah in Jesus Christus in erster Linie den Erlöser, der zu den Not leidenden Menschen gesandt war - ohne Rücksicht auf gesellschaftliche Stellung, Religion, Weltanschauung oder Rasse.

Für die Mitarbeiter unseres Hauses, egal ob sie der Ordensgemeinschaft angehören oder nicht, heißt dies, dass sie allen Patienten nicht nur eine bestmögliche ärztliche Versorgung und fachgerechte Pflege zukommen lassen, sondern ihnen in gleichem Maß Aufmerksamkeit und Zuwendung schenken. Die besondere Humanität unseres Hauses drückt sich darin aus, dass unsere Mitarbeiter auf jeden Patienten persönlich eingehen, sich Zeit für Gespräche nehmen und auch die Angehörigen mit einbeziehen. All dies geschieht vor dem Hintergrund großer wirtschaftlicher Sparzwänge im Gesundheitswesen, die auch vor einem Ordenskrankenhaus nicht halt machen. In diesem Spagat zwischen Sparzwang und gebotener christlicher Nächstenliebe zu arbeiten, gehört zu den großen Zukunftsaufgaben, die sich der Maria-Theresia-Klinik stellen.