Maria-Theresia-Klinik: Vorsorge und Diagnose

Vorsorge und Diagnose

Jährlich erkranken in Deutschland ca. 70 000 Menschen an Darmkrebs. Damit gehört er zu den häufigsten Tumorarten. Meist entsteht Darmkrebs (Tumorerkrankungen des Dickdarms und des Mastdarms) aus gutartigen Wucherungen (sog. Polypen) in der Darmschleimhaut. Die Heilungschancen hängen sehr davon ab, dass der Tumor frühzeitig erkannt wird. Nehmen Sie Warnzeichen wie Blut im Stuhl, häufige Bauchschmerzen oder plötzlichen Gewichtsverlust sehr ernst und sprechen Sie mit Ihrem Arzt! Auch ohne derartige Symptome sollte man die von den Krankenkassen finanzierten Vorsorgeuntersuchungen regelmäßig wahrnehmen.

Darmspiegelung
Die Standardmethode zur Abklärung von Darmkrebs ist die Darmspiegelung (Koloskopie). Sie kann ab dem 56. Lebensjahr zweimal im Abstand von zehn Jahren als Kassenleistung in Anspruch genommen werden, beim Auftritt von Symptomen natürlich ebenfalls. Dazu überweist Sie Ihr Hausarzt an einen Gastroenterologen. Während der Spiegelung können Gewebeproben entnommen und gutartige Polypen entfernt werden. Bei der Koloskopie entscheidet sich, ob eine Weiterbehandlung im Krankenhaus erforderlich ist.