Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin Nymphenburg im Krankenhaus Neuwittelsbach

Prof. Dr. Hermann Helmberger

Leitung

Chefarzt
Prof. Dr. med. Hermann Helmberger

Tel.:

089/1304-2600

Fax:

089/1304-2619

E-Mail:

radiologie(at)krankenhaus-neuwittelsbach.de

Sprechstunde:

nach Vereinbarung

Oberärzte:





Dr. med. Ursula Hiener
Dr. med. Paul Hellerhoff
Dr. med. Thomas Rüll
Dr. med. Rupert Schmid
Dr. med. Barbara Knapp
Dr. med. Minette von Wickede

Assistenzärzte:







Dr. med Sandra Scher
Dr. med. Isabella Münster
Dr. med. Sylvia Bodenmüller
Dr. med. Paul Andermann
Robert Markwitz
Dr. med. Sebastian Kramer
Wibke Seemann
Cristina Spindler

Die Maria-Theresia-Klinik betreibt zusammen mit dem Klinikum Dritter Orden und dem Krankenhaus Neuwittelsbach das Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin Nymphenburg. Dabei wird in jeder Klinik eine vollwertige radiologische Grundversorgung vorgehalten. Spezialuntersuchungen finden innerhalb des Zentrums jeweils an dem Standort statt, der den größten medizinischen Bedarf hierfür aufweist.

Das Leistungsspektrum des Zentrums umfasst die konventionelle Röntgendiagnostik einschließlich der Mammographie, die Angiographie, radiologische Interventionen, die Computertomographie, die Positronen-Emissions-Tomographie/Computertomographie (PET/CT), die Kernspintomographie, nuklearmedizinische Diagnostik und nuklearmedizinische Therapien.

Es kommt uns darauf an, Untersuchungen äußerst rasch und schonend für die Patienten durchzuführen. Durch den Einsatz der modernen bildgebenden Verfahren können wir in enger Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten qualitativ hochwertige Befunde erstellen.

Konventionelle Röntgendiagnostik

Die konventionelle Röntgendiagnostik ist nach wie vor eine wichtige Methode, um Krankheiten erkennen und entsprechend behandeln zu können. Das Prinzip des Röntgens ist einfach: Röntgenstrahlen durchdringen den Körper und werden je nach Gewebeart unterschiedlich abgeschwächt. Dadurch entstehen unterschiedliche Schwärzungen auf dem Röntgenfilm. Dargestellt werden können beispielsweise Herz und Lunge, Knochen und Gelenke oder die Brustdrüse (Mammographie). Durch die Gabe von Kontrastmitteln können auch krankhafte Veränderungen des Magen-Darm-Traktes oder des Gefäßsystems untersucht werden. Jede Röntgenuntersuchung ist mit einer geringen Strahlenbelastung verbunden. Wir richten uns bei diesem Verfahren nach dem aktuellen wissenschaftlichen Standard und beachten und die modernen Gesichtspunkte des Strahlenschutzes.

Computertomographie

Die Computertomographie ist ein röntgendiagnostisches Verfahren und zeigt Bilder aus dem Körperinneren, die mehr Informationen als konventionelle Röntgenaufnahmen enthalten. Abgelöst hat die CT, so die Abkürzung, das klassische Röntgen jedoch nicht: Wie bei allen Verfahren hängt die Eignung der Methode von der jeweiligen Situation des Patienten und von der Fragestellung ab. Wie der Name sagt, ist die CT eine computergestützte Untersuchung. Mit ihrer Hilfe können Veränderungen im Körper sichtbar gemacht werden. Wie bei konventionellen Röntgenuntersuchungen macht man sich dabei die unterschiedliche Durchlässigkeit verschiedener Körpergewebe für Röntgenstrahlen zunutze. Je dichter ein Gewebe ist, desto schlechter lässt es die Strahlen durch. Bei einer klassischen Röntgenaufnahme überlagern sich die Schatten verschiedener Gewebe, die hintereinander im Strahlengang gelegen sind und daher auf einer Stelle des Films zusammen abgebildet werden. Die Computer-Schichttechnik, die den Körper optisch in Querscheiben „zerlegen“ kann, ist hier im Vorteil, da Überlagerungseffekte wegfallen. Durch die Gabe von Kontrastmitteln, die in der Regel gut verträglich sind, lassen sich die untersuchten Körperregionen in ihren anatomischen Einzelheiten darstellen. Uns steht ein 16-Schicht-Spiral-CT der neuesten Generation mit sämtlichen Nachverarbeitungsmöglichkeiten zur Verfügung. Hiermit können Untersuchungszeit und Dosis minimiert werden. Wir bieten alle computertomographischen Untersuchungen einschließlich Spezialuntersuchungen zum Beispiel der Leber, der Bauchspeicheldrüse, des Gefäßsystems und des Herzens an.

PET-CT (Positronen-Emissions-Tomographie kombiniert mit Computertomographie)

Bei der PET/CT-Untersuchung (Standort Krankenhaus Neuwittelsbach) werden die Methoden der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und der Computertomographie (CT) miteinander kombiniert. Dabei beschreibt die PET Veränderungen des Zellstoffwechsels im Körper. Die CT stellt den Aufbau der Gewebe und Organe einschließlich ihrer räumlichen Beziehungen zueinander dar.

Kernspintomographie (MRT)

Die Kernspin- oder auch Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) ist ein Untersuchungsverfahren, mit dem Bilder aus dem Körperinnern gewonnen werden können. Die MRT arbeitet dabei mit einem starken Magnetfeld und mit Radiowellen; sie benötigt keine Röntgenstrahlung. Mit diesem Verfahren lassen sich besonders gut die Weichteile darstellen, also alle nicht knöchernen Teile des Körpers. Die Untersuchung selbst erfolgt in einer Art Röhre, die der Magnet umschließt. Der Patient wird auf einer Liege in diese Röhre gefahren. Um die zu untersuchende Körperregion werden sogenannte Spulen angelegt, wodurch Schnittbilder mit sehr gutem Weichgewebskontrast erzeugt werden können. Krankhafte Gewebeveränderungen lassen sich mit dieser Methode erkennen. MRT-Untersuchungen werden vom Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin im Klinikum Dritter Orden durchgeführt. Das Zentrum verfügt über ein modernes Hochleistungsgerät (1,5T) für alle kernspintomographischen Untersuchungen des gesamten Körpers einschließlich sämtlicher Spezialuntersuchungen, zum Beispiel MR-Angiographie, MRCP, Leber- und Bauchspeicheldrüsendiagnostik, MR-Mammographie und Herzdiagnostik.

Angiographie

Das Zentrum für Radiologie und Nuklearmedzin fertigt Darstellungen des arteriellen und venösen Gefäßsystems aller Gefäßprovinzen in konventioneller Technik oder als Digitale-Subtraktions-Angiographien (DSA) an. Diese werden als Übersichts- oder Selektivdarstellung angefertigt. Angiographien werden vom Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin im Klinikum Dritter Orden durchgeführt.

Radiologische Interventionen

Das Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin bietet radiologische Eingriffe unter Durchleuchtung am arteriellen und venösen Gefäßsystem sowie am Gallenwegssystem an. Diese umfassen Gefäßdehnungen (PTA), Gefäßwiedereröffnungen (Lyse), Einsetzen von Gefäßstützen (Stentimplantation) und den Verschluss von krankhaften Gefäßen (Embolisation). Außerdem führt das Zentrum radiologische Eingriffe unter computertomographischer (CT)-Kontrolle durch. Hierbei handelt es sich vor allem um die Gewinnung von Material für die feingewebliche oder bakteriologische Untersuchung (diagnostische Punktionen), die Abteilung von Flüssigkeitsansammlungen oder Abszessen (Therapeutische Drainage) und Maßnahmen zur Schmerzlinderung (thorakale und lumbale Sympatikolyse). Die radiologischen Interventionen werden vom Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin im Klinikum Dritter Orden durchgeführt.

Nuklearmedizinische Diagnostik

Bei bestimmten klinischen Fragestellungen ist der Einsatz der nuklearmedizinischen Diagnostik erforderlich. Dabei wird ein sogenanntes Radiopharmakon in eine Vene eingespritzt. Es erreicht über die Durchblutung das Zielorgan, in welchem es angereichert und danach in den körpereigenen Stoffwechsel aufgenommen wird. Später wird es vom Körper wieder ausgeschieden. Nachdem eine sogenannte Gammakamera die Anreicherung gemessen hat, wird per Computer ein Szintigramm genanntes Bild errechnet. Im Gegensatz zur Röntgendiagnostik zeigt die Szintigraphie Stoffwechselvorgänge im Körper an. Dem Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin steht im Klinikum Dritter Orden eine Doppel-Kopf-Kamera der neuesten Generation zur Verfügung. Hieran werden z.B. nuklearmedizinische Untersuchungen der Schilddrüse, der Lunge, des Herzens, der Nieren und zur Entzündungsdiagnostik durchgeführt. Ebenso wird die szintigraphische Markierung des Lymphabflusses mit Darstellung des so genannten Wächter-Lymphknotens (Sentinel Lymph Node) angeboten. Neben Übersichtsaufnahmen in den üblichen Projektionen werden auch Schichtaufnahmen (SPECT) sowie bei Bedarf Spezialaufnahmen einschließlich sämtlicher Quantifizierungen angefertigt.